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Bund Deutscher Rechtspfleger Landesverband Hamburg e.V.  
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Freitag, 10 September 2010
 
 
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Selbstverwaltung der Justiz nur nach Grundgesetzänderung möglich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Siegfried   
Sonntag, 02 Mai 2010
Die von der Parlamentarischen Versammlung des Europarates geforderte Einführung eines ”Systems der Selbstverwaltung der Justiz in Form von Justizverwaltungsräten“ ist laut Bundesregierung nur durch entsprechende Änderungen des Grundgesetzes möglich. Dies geht aus ihrer Antwort (17/1097) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Allerdings bedürfe es hierzu auch der Zustimmung der Länder, die im Hinblick auf die überwiegend ablehnende Haltung gegenwärtig nicht erkennbar sei, betont die Regierung. (hib)

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/010/1701097.pdf

(Quelle: Newsletter rechtspfleger.net vom 30.04.2010)
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 02 Mai 2010 )
 
bdr-hamburg.de als Apple iPhone / iPod touch Logo PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Siegfried   
Montag, 12 April 2010


Ab sofort gibt es die Möglichkeit, bdr-hamburg.de mit einem schicken Icon (auch Webclip genannt) als Lesezeichen auf dem iPhone oder dem iPod touch abzulegen.

So einfach gehts:

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13 April 2010 )
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Rechts­schutz bei über­lan­ger Ver­fah­rens­dau­er PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Siegfried   
Donnerstag, 08 April 2010

BMJ-Pressemitteilung vom 08.04.2010


Rechts­schutz bei über­lan­ger Ver­fah­rens­dau­er

Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wer­den zu­künf­tig vor zu lang­sam ar­bei­ten­den Ge­rich­ten und Staats­an­walt­schaf­ten ge­schützt. Ein Ge­setz­ent­wurf von Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin Sa­bi­ne Leu­theus­ser-Schnar­ren­ber­ger sieht erst­mals die Mög­lich­keit vor, in der­ar­ti­gen Fäl­len eine so­ge­nann­te "Ver­zö­ge­rungs­rüge" zu er­he­ben.

"Jeder hat das Recht auf ge­richt­li­chen Rechts­schutz in an­ge­mes­se­ner Zeit", be­ton­te Leu­theus­ser-Schnar­ren­ber­ger. "Die ge­plan­te Ent­schä­di­gungs­re­ge­lung kommt Ver­brau­chern wie Un­ter­neh­men zu­gu­te und ist ein Ge­winn für den Rechts­staat."

Die heute vor­ge­stell­te Neu­re­ge­lung si­chert den An­spruch auf ge­richt­li­chen Rechts­schutz in an­ge­mes­se­ner Zeit, der so­wohl vom Grund­ge­setz als auch von der eu­ro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on ga­ran­tiert wird. Bevor die Ent­schä­di­gung gel­tend ge­macht wird, muss der Be­trof­fe­ne die Ver­zö­ge­rung zu­nächst ge­gen­über dem Ge­richt rügen. Diese "Vor­war­nung" bie­tet den zu­stän­di­gen Rich­tern Ge­le­gen­heit, bei be­rech­tig­ter Kri­tik Ab­hil­fe zu schaf­fen und schnell Maß­nah­men zur Ver­fah­rens­för­de­rung zu tref­fen.

Für jeden vol­len Monat der Ver­zö­ge­rung sieht das Ge­setz eine Ent­schä­di­gung von 100 Euro vor. Auch eine Über­las­tung der Ge­rich­te oder eine an­ge­spann­te Per­so­nal­si­tua­ti­on schützt dabei nicht vor der Ver­ur­tei­lung. Be­son­ders säu­mi­ge Ge­rich­te kön­nen zudem im elek­tro­ni­schen Bun­des­an­zei­ger auf­ge­führt wer­den.
Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin Leu­theus­ser-Schnar­ren­ber­ger hat den Ge­setz­ent­wurf "über den Recht­schutz bei über­lan­gen Ge­richts­ver­fah­ren und straf­recht­li­chen Er­mitt­lungs­ver­fah­ren" den Bun­des­län­dern und Ver­bän­den zur Stel­lung­nah­me zu­ge­lei­tet.

Den Re­fe­ren­ten­ent­wurf fin­den Sie hier.


siehe auch BMJ: Rechtsbehelf gegen überlange Verfahrensdauer

 

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 28 April 2010 )
 
Stellungnahme des BDR zur geplanten Übertragung der Nachlasssachen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Siegfried   
Mittwoch, 07 April 2010

Der Bund Deutscher Rechtspfleger hat zu den Anträgen des Bundesrates auf Übertragung der Nachlasssachen auf Notare gegenüber dem Bundesministerium der Justiz die anliegende Stellungnahme abgegeben.
Gegen die Übertragung sprechen eindeutige wirtschaftliche und rechtliche Gründe.

Die Gerichte leisten hervorragende Arbeit und gewähren den Bürgern und dem Wirtschafts- und Investitionsstandort Deutschland Rechtssicherheit durch unabhängige und objektive Entscheidungen.
Eine Übertragung führt zu keiner Qualitätssteigerung und auch nicht zu mehr Bürgernähe, wobei die Zuständigkeitsregelungen und unzählige Verfahrensfragen völlig ungeklärt sind...

Weiterlesen und Link zur vollständigen Stellungnahme auf bdr-online.de

 
Deutschsprachige Internetseite der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht geht online PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Siegfried   
Mittwoch, 07 April 2010

BMJ-Newsletter vom 07.04.2010:

Seit heute verfügt die Haager Konferenz für Internationales Privatrecht auch über eine deutschsprachige Internetseite: In einem Gemeinschaftsprojekt der Justizministerien von Deutschland, Österreich und der Schweiz werden nunmehr die Informationen der Haager Konferenz neben den offiziellen Amtssprachen Englisch und Französisch auch in deutscher Sprache vorgehalten. Hier können deutschsprachige Internetnutzer auf kürzestem Wege wichtige Informationen über die Aktivitäten und die zahlreichen internationalen Übereinkommen der Haager Konferenz auf dem Gebiet des Internationalen Privatrechts erhalten.

Die Internetseite können Sie über diesen Link aufrufen: www.hcch.net/index_de.php


Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20 April 2010 )
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